Flugschule

Infos

Erfahrungen weitergeben…

Nach 14-jähriger Tätigkeit im kommerziellen Transportbereich und Rettungswesen wurde 1982 eine eigene Flugschule gegründet.
Das Ziel ist, gut ausgebildete Schüler in die Helibranche zu integrieren.
Unsere Flugschule bietet die Möglichkeit, die eigenen Fluglehrer auch im gewerbsmässigen Flugbetrieb (Unterlastflüge, Rettungsflüge / Nachteinsätze, Gebirgsflüge) einzusetzen. Somit werden unsere Flugschüler von äusserst erfahrenen und kompetenten Fluglehrern durch die Ausbildung begleitet, was wiederum eine optimale und praxisnahe Ausbildung gewährleistet.

Profitieren auch Sie von der ausgezeichneten geografischen Lage, den guten meteorologischen Verhältnissen im Wallis, unserer zeitgemäss angepassten Infrastruktur und den Erfahrungen unserer Fluglehrer.

Wir bieten momentan lediglich Zusatzausbildungen wie Gebirge, Nachtflug, Umschulungen auf verschiedene Typen sowie Unterlast- und Windeneinweisung an.

Eine Helikopterpiloten-Ausbildung bei der Air Zermatt – garantiert ein Erlebnis!

Alpine Helicopter Services
by Air Zermatt
Postfach 177
3920 Zermatt

Tel +41 (0)27 966 86 86logo_swiss_hsa
Fax +41 (0)27 966 86 85
training@air-zermatt.ch

Berufspilot CPL modular / Praxis

Helikopter Berufspilot CPL Medical Class 1

Mit der Berufspiloten-Lizenz erhalten Sie die Fähigkeit und Befugnis kommerzielle Flüge durchzuführen, sei dies als Pilot in einem Helikopterunternehmen oder mit privatem Engagement. Um kommerzielle Flüge durchführen zu dürfen, müssen Sie in das AOC eines zugelassenen Flugbetriebs aufgenommen werden. Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Informationen zur Theorie finden Sie unter safetywings.ch oder ngft.com, Informationen zum praktischen Teil finden Sie weiter unten.

Vor Beginn des Kurses muss eine theoretische Standortbestimmung durchgeführt werden. Diese dient dazu, allgemeine Kenntnisse und die Eignung zur Berufspilotenausbildung nach EASA-FCL festzustellen. In folgenden Fachgebieten wird der Student geprüft:

– Mathematik, Englisch, Physik

Praktische Ausbildung modularer Kurs CPL(H)

Als Alternative zur Integrierten Berufspilotenausbildung schliesst der Kandidat nach der Privatpilotenprüfung vorerst vorübergehend seine Ausbildung ab. Nach Abschluss der Privatpilotenlizenz kann der Helikopterpilot Flüge im Rahmen seiner Berechtigung durchführen, bis er 155 Flugstunden erreicht hat.  In dieser Zeit kann der Privatpilot verschiedene fliegerische Weiterbildungen (wenn die Absicht besteht, in der Schweiz als Berufspilot zu fliegen, ist eine Gebirgsausbildung unumgänglich) absolvieren und die Berufspilotentheorie erlernen. Auch besteht die Möglichkeit, im Ausland einen Teil der Stunden zu sammeln. Nach Erreichen von 155 Flugstunden kann die Berufspilotenausbildung begonnen werden. Um die praktische Berufspilotenausbildung abschliessen zu können, müssen mindestens 185 Stunden Flugerfahrung vorgewiesen werden. Die restlichen 30 Flugstunden werden während der praktischen Berufspilotenausbildung gesammelt.

Wenn Sie ausführlichere Informationen zur Ausbildung inklusive Kosten wünschen, können Sie uns kontaktieren.

Um die Berufspilotenlizenz erlangen zu können, benötigen Sie ein Medical Class I. Dieses wird in der Schweiz nur vom Fliegerärztlichen Institut in Dübendorf ausgestellt.

Dr. Anton Kreuzer
Arzt, BAZL
Dr. med. FMH
Kelchbachstrasse 5
3904 Naters VS
+41 27 924 44 04

BAZL Ausbildung & Lizenzen

Type Rating / Mountain Rating MOU(H)

Type Rating / Mountain Rating MOU(H)

Type Rating inkl. Grundkurs

Verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten verbessern das fliegerische Niveau, erweitern die Möglichkeiten und erhöhen die Flugsicherheit. Ausgebildete Piloten können eine Umschulung auf unseren diversen Hubschraubern absolvieren. Zur Verfügung stehen:

In Zusammenarbeit mit ATO SwissHSA CH.ATO.0278

External Cargo Sling ECS (H)

Die Unterlastausbildung (ECS) ist Grundvoraussetzung für den Einsatz als Transportpilot. Mountainflyers bietet Ihnen die Ausbildung ausschliesslich mit Fluglehrern an, welche eine langjährige Transport-Erfahrung aufweisen.

Voraussetzungen
CPL(H) / ATPL(H)
Min. 300 h PIC helicopter
Min. 10 h PIC on type of helicopter
Type rating completed
ECS ground instruction completed
Marshaller syllabus reviewed

NIT Night Rating (H)

Die Nachtflugausbildung ist ein Erlebnis der besonderen Art. Navigatorisch sehr anspruchsvoll und herausfordernd. Nach der Ausbildung sind Sie berechtigt private Nachtflüge ohne Aussenlandungen durchzuführen. Voraussetzung: 100 Stunden Helikopter-Flugerfahrung nach PPL-Prüfung / 60 Stunden PIC (Pilot In Command) / 20 Stunden Cross – Country Flüge / Die Nachtausbildung muss nach Beginn innerhalb 6 Monaten abgeschlossen sein. Kann auf allen Helikoptertypen absolviert werden.

MOU Mountain Rating (H)

Die Gebirgsausbildung ist eine der schönsten aber auch anspruchsvollsten Ausbildungen in der Schweizer Helikopterfliegerei. Die Ausbildung umfasst Landungen in Voralpinen Regionen bis 2000m und auf den offiziellen Gebirgslandeplätzen im Hochgebirge bis 4100 m.ü.M. Voraussetzung: 100 Stunden Helikopter-Flugerfahrung bei Abschluss der Ausbildung.

Wenn Sie ausführlichere Informationen zur Ausbildung inklusive Kosten wünschen, können Sie uns kontaktieren.

BAZL Ausbildung & Lizenzen

Language Proficiency / RTF Communication

Language Proficiency / RTF Communication (VFR Voice)

Auf der Website des BAZL finden Sie eine umfangreiche Prüfungsvorbereitung für den initial Language Proficiency Check LPC Level 4. Es kann unter anderem  eine vollständige „Listening Comprehension“ heruntergeladen werden. Ebenfalls ist eine „Speaking Ability“ Session mittels Video dokumentiert. Wir empfehlen, dass sich Kandidaten diese Mittel bei der Prüfungsvorbereitung zu Nutzen machen. Hier finden Sie BAZL-Formulare zu Language Proficiency. Im PDF-Formular gleich unterhalb finden Sie Anweisungen zu der Prüfungsvorbereitung auf der BAZL-Site.

Informationen zur «Language Proficiency»

Will man als Pilot nicht auf die Luftraumklassen G und E beschränkt sein, muss seit dem 5. März 2008 zusätzlich zur klassischen Funkprüfung (RTF, VFR Voice) auch eine Sprachprüfung, der sogenannte «Language Proficiency Check» (= LPC) absolviert werden. Konkret bedeutet das, dass bei Flügen in den Luftraumklassen D, C, B und A der Flugfunk nur dann ausgeübt werden darf, wenn in der Lizenz zusätzlich zum RTF Eintrag der Sprachvermerk für die am Funk verwendete Sprache eingetragen ist. Ziel dieser Auflage ist es, die Verständigung in aussergewöhnlichen Situationen auch über die Standardphraseologie hinaus zu gewährleisten.
Voraussetzung für den «Language Proficiency Check» ist eine bestandene RTF Prüfung in der Sprache, in der der LPC gemacht wird. Das heisst: wer einen englischen LPC machen möchte, muss zuerst eine englische RTF Prüfung bestehen. Wer einen deutschen LPC benötigt, muss zuerst eine deutsche RTF Prüfung bestehen etc. Um den LPC zu bestehen, muss auf einer Skala von 6 Leistungsstufen (wobei 6 die höchste Stufe ist) mindestens Level 4 erreicht werden. Level 6 ist lebenslang gültig, Sprachkenntnisse auf den Stufen 4 und 5 müssen in regelmässigen Abständen nachgeprüft werden.
In der Schweiz kommen folgende Sprachen zur Anwendung:

  • Englisch (in der ganzen CH akzeptiert)
  • Französisch, Deutsch und Italienisch (Anwendbarkeit gemäss COM Chart im VFR Manual)

Ersterwerb «Language Proficiency»

Die Erstprüfung des «Language Proficiency Checks» erfolgt in einem der 4 RTF Prüfungszentren (Bern, Lausanne, Locarno, Zürich). Voraussetzung ist eine bestandene RTF Prüfung in der Sprache, in welcher der LPC abgelegt wird. Für Flugschüler erfolgt die Anmeldung über die Flugschule, in welcher der RTF Kurs absolviert wurde. Piloten, welche bereits eine Lizenz besitzen können sich selbständig anmelden und brauchen keinen Flugschulstempel für die Prüfungsanmeldung.
Es gibt 2 Leistungsstufen, für die man sich anmelden kann.

  • Level 4
  • Level 5 / 6 (für Kandidaten mit Englischer Muttersprache oder Leute, die lange Zeit im englischen Sprachraum gelebt haben)

Beim BAZL finden Sie die entsprechenden Anmeldeformulare.
Auf der Webseite des BAZL finden Sie eine Musterprüfung für die Erstprüfung des LPC Leistungsstufe 4.
Diese besteht aus 2 Teilen:

  • Listening comprehension
  • Speaking ability (RTF Beispiel mit ungewöhnlichen Situationen, Bildbeschreibung und Beantwortung diverser Fragen)

Prüfungsintervall LPC

  • LP Level 4: 4 Jahre
  • LP Level 5: 6 Jahre
  • LP Level 6: bis auf weiteres keine periodische Überprüfung

Verlängerung / Erneuerung LPC (Revalidation / Renewal)

Verlängerung bedeutet eine nahtlose Kontinuität der Gültigkeit und kann frühestens 12 Monate vor dem Ablaufdatum gemacht werden. Erneuerung bedeutet «Wiedererlangung nach Ablaufdatum». Dabei wird ein bis zu 3 Jahre abgelaufener LPC gleich behandelt wie die nahtlose Verlängerung.
Die Verlängerung bzw. Erneuerung (innerhalb von 3 Jahren nach Ablaufdatum des LPCs) erfolgt auf einem Flug mit einem Language Assessor, idealerweise in Kombination mit einem «proficiency check».
Der Flug umfasst folgende Elemente:

  • Ein Flug durch Luftraumklassen D und/oder C, auf dem der Language Assessor die Standard-RTF sowie das Hörverständnis (Listening Comprehension) bewertet.
  • Im Anschluss an den Flug folgt die Überprüfung der Sprechbefähigung (Speaking Ability). Der Kandidat muss 2 Minuten lang ein Bild beschreiben und dann einige vom Assessor gestellten Fragen beantworten (erst einige zum Bild, dann einige ohne Bezug zum Bild, jedoch immer mit Aviatik-Bezug). Dieser Test dauert 10-15 Minuten.

Ist der LPC länger als 3 Jahre abgelaufen muss wieder eine Erstprüfung in einem Prüfungszentrum abgelegt werden. Selbstverständlich kann auch die Verlängerung (Revalidation) auf diese Weise erlangt werden.

ACHTUNG!
Wer keinen gültigen Language Proficiency besitzt, darf seit 8. April 2013 nur noch fliegen, wenn keine ATC (CTRs, TMAs, über FL100/130/150) und kein AFIS (Samedan) beansprucht wird. Mehr Informationen finden Sie hier: AIC B 007/2013.

VFR Kommunikation (RTF Radiotelephony)

Das Fach 090 „VFR-Kommunikation“ wird auch als „Radiotelefonie“, „Voice“ oder „Sprechfunkberechtigung“ bezeichnet und besteht aus einer Theorieprüfung und einer praktischen Tischprüfung.
Die Vorbereitung für die Theorieprüfung findet im Distant-Learning-Kurs PPL(H) statt, die Abschlussprüfung im Rahmen der ordentlichen BAZL Theorieprüfung (Fach 90). Die Theorieprüfung ist nicht mehr mit der praktischen Tischprüfung kombinierbar.
Um mit der Flugverkehrsleitung kommunizieren zu können, muss neben der Theorieprüfung Fach 90 zusätzlich eine Radiotelefonieberechtigung (RTF / Voice) erworben werden, welche integraler Bestandteil der Pilotenausbildung ist. Idealerweise wird der Flugfunk in englischer Sprache ausgeführt, in der Schweiz bestehen aber auch die Alternativen deutsch, französisch und italienisch (mit den entsprechenden Einschränkungen, siehe COM Chart im VFR Manual). Während der praktischen Ausbildung erlernt man den korrekten Umgang mit der ATC und wird mit den geltenden Bestimmungen und Verfahren vertraut gemacht. Die Berechtigung wird nach Bestehen einer praktischen Tischprüfung erteilt, welche in einem der 4 Prüfungszentren stattfindet (Bern, Lausanne, Locarno, Zürich).
Für die praktische RTF Ausbildung gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder den klassischen Gruppenkurs im Klassenzimmer oder eine Kombination aus Distantlearning und Skypessessions.

Kurs und Fragen

Instruktorin
Frau Dagmar Hollerer
hollerer@bluemail.ch

BAZL Ausbildung & Lizenzen

ecs / HESLO

Voraussetzungen / Bedingungen

PDF hier herunterladen